SYSTEMTUTORIAL // SIGNAL

SYSTEMREKONSTRUKTION · ARCHIV BERLIN I

SYSTEMTUTORIAL // REKONSTRUIERTER DATENSATZ

SIGNAL

Nachfolgende Tutorialinhalte wurden aus erhaltenen Interfacefragmenten, dokumentierten Systemabfragen und übereinstimmenden Aussagen von Signaturträgern rekonstruiert. Abweichungen in Wortlaut und Darstellung sind möglich.

SIGNAL

SIGNAL bezeichnet die für das System verwertbare emotionale Informationsabgabe einer erfassten Einheit.

Die Signalstärke beeinflusst, wie relevant ein Mensch für Manifestationen ist.

Ein hoher SIGNAL-Wert kann dazu führen, dass eine Person früher erkannt, stärker priorisiert oder über größere Distanz verfolgt wird.

Ein niedriger SIGNAL-Wert verringert diese Priorität.

SIGNAL IST KEINE SICHTBARKEIT

Manifestationen verfügen unabhängig vom System über eigene Wahrnehmungsorgane.

Sie können Menschen sehen, hören und riechen.

Eine geringe Signalstärke macht einen Menschen daher nicht unsichtbar.

Eine Manifestation kann eine Person unmittelbar ansehen und ihre Bewegung verfolgen, ohne sie als relevantes Ziel zu behandeln.

Entscheidend ist nicht ausschließlich, ob eine Manifestation einen Menschen wahrnimmt.

Entscheidend ist, was sie in ihm wahrnimmt.

SIGNAL IST KEIN KAMPFWERT

Die Signalstärke steht nach bisherigem Kenntnisstand in keinem direkten Verhältnis zu:

  • LEVEL
  • POWER
  • CONTROL
  • INTEGRITY
  • FOCUS
  • Kampferfahrung
  • Alter
  • Gesundheitszustand

Ein schwacher Signaturträger kann ein sehr hohes SIGNAL besitzen.

Ein hochstufiger Signaturträger kann einen deutlich niedrigeren Wert aufweisen.

SIGNAL beschreibt daher keine Kampfstärke.

SIGNAL KANN SICH VERÄNDERN

Beobachtungen aus Berlin I zeigen, dass SIGNAL kein vollständig statischer Wert ist.

Emotionale Belastung scheint die Signalstärke beeinflussen zu können.

Dazu zählen vermutlich unter anderem:

  • Angst
  • Panik
  • Wut
  • Trauer
  • starke Erregung
  • intensive emotionale Bindung

Die Stärke dieser Reaktion unterscheidet sich erheblich zwischen einzelnen Signaturträgern.

Identische emotionale Zustände erzeugen nicht zwangsläufig identische Signalwerte.

Die Ursache dieser Unterschiede ist unbekannt.

NIEDRIGES SIGNAL BEDEUTET KEINE IMMUNITÄT

Auch eine Person mit sehr geringer Signalstärke kann eine Reaktion von Manifestationen erzwingen.

Beobachtet wurden unter anderem Reaktionen auf:

  • direkte Angriffe
  • verursachten Strukturschaden
  • physische Blockierung einer Manifestation
  • Eingriffe in eine laufende Zielhandlung

Eine geringe Signalstärke kann die anschließende stabile Zielerfassung jedoch weiterhin erheblich erschweren.

KOPPLUNG

Bei gekoppelten Signaturträgern kann das System mehrere Signalwerte gemeinsam auswerten.

KUMULIERTES SIGNAL

Ob eine Kopplung die Signalabgabe tatsächlich verstärkt oder lediglich mehrere vorhandene Signalquellen gemeinsam bewertet, ist derzeit ungeklärt.

BEKANNTE FEHLINTERPRETATIONEN

SIGNAL = ANGST

Falsch.

Angst kann SIGNAL beeinflussen, ist jedoch nicht mit SIGNAL gleichzusetzen.

SIGNAL = WAHRNEHMUNGSREICHWEITE

Unvollständig.

Manifestationen können auch Personen mit geringer Signalstärke physisch wahrnehmen.

SIGNAL beeinflusst ihre systemische Relevanz und Zielpriorisierung – nicht ihre optische Existenz.

SIGNAL = STÄRKE

Falsch.

Zwischen SIGNAL und LEVEL konnte bislang keine direkte Abhängigkeit nachgewiesen werden.

OFFENE FRAGEN

Die genaue Funktion von SIGNAL ist weiterhin nicht vollständig entschlüsselt.

Ungeklärt sind insbesondere:

  • Welche emotionale Information wird tatsächlich erfasst?
  • Warum unterscheiden sich Menschen so stark in ihrer Signalstärke?
  • Was macht emotionale Information für das System „verwertbar“?
  • Warum reagieren Manifestationen auf SIGNAL?
  • Was geschieht mit der erfassten Information?

Weiterführende Systeminformationen zu SIGNAL sind in erhaltenen Interfaces bislang nur eingeschränkt zugänglich.

SIGNAL // DEFINITIONZUGRIFF VERWEIGERTSYSTEMBERECHTIGUNG UNZUREICHEND